Britta Steffen - Stationen einer Karriere
Deutschlands Schwimmstar Britta Steffen zieht mit 29 Jahren endgültig die Badekappe aus. Sie wurde gefeiert, hofiert, aber nicht selten auch kritisiert. Ein Rückblick.

Wechselvoll
Schwimmstar Britta Steffen ist zurückgetreten. Die 29-Jährige blickt auf eine Karriere mit Licht und Schatten, Unter- und Auftauchen zurück.
Zweimal nur Vorlauf
2000 löst die 16-jährige Berlinerin ihr erstes Olympiaticket. Nur einmal darf sie in Sydney ran, bei einem Staffelvorlauf. 2004 in Athen dasselbe. Steffen nimmt sich eine Auszeit.
Franzis Erfolgstrainer
Nach einigen Monaten kehrt sie zu Trainer Norbert Warnatzsch zurück, der auch schon Ex-Star Franziska van Almsick betreut hat. Auch eine Sportpsychologin gehört jetzt zum Team.
Zum Weinen schön
Der Durchbruch gelingt Steffen bei den Europameisterschaften 2006 in Bukarest: Viermal Gold, einmal Silber, dreimal Weltrekord. A star is born.
Auf der Siegspur
Britta Steffen (mittlere Bahn) auf dem Zenit: Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking gewinnt sie Gold über 50 und 100 Meter Freistil.
Ex-Star ehrt neuen Star
Deutschland feiert Britta Steffen. Ihre einstige Trainingspartnerin, die frühere Weltmeisterin Franziska van Almsick, überreicht der "Sportlerin des Jahres 2008" die Trophäe.
Die Kaiserin von Rom
Steffen hält das Topniveau. Wie in Peking krault sie auch bei der WM 2009 in Rom über 50 und 100 Meter zu Gold.
Britta und Paul
Auch privat findet Britta Steffen ihr Glück: mit einem anderen Schwimmstar. Im Frühjahr 2010 gibt sie bekannt, dass sie und Weltmeister Paul Biedermann ein Paar sind.
Der Karriereknick
Doch plötzlich fehlt die Motivation, gesundheitliche Probleme kommen dazu. Nach enttäuschenden Auftritten reist Steffen vorzeitig von der WM 2011 in Schanghai ab.
Ratlos in London
Der Versuch, den Olympia-Coup von Peking zu wiederholen, geht 2012 in London komplett daneben. Steffen kann keinen ihrer beiden Titel verteidigen und bleibt ohne Edelmetall.
Letzte kalte Dusche
Die WM 2013 in Barcelona, wieder keine Medaille. Zwei Monate danach tritt Britta Steffen ab.