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Deutschland boykottiert UN-Konferenz

20. April 2009

Eine Konferenz gegen Rassismus, Intoleranz und Fremdenhass - dazu haben die Vereinten Nationen nach Genf eingeladen. Doch einige westliche Staaten haben ihre Teilnahme abgesagt - auch die Bundesrepublik.

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Mahmoud Ahmadinejad Antirassismus Konferenz in Genf
Auch weil er kam, blieben viele andere weg: Irans Präsident Mahmud AhmadinedschadBild: AP

Die guten Absichten der Vereinten Nationen haben nichts genützt. Schon vor Beginn der Anti-Rassismus-Konferenz am Montag (20. April 2009) gab es Streit: Israel und die USA haben angekündigt, die Konferenz zu boykottieren - weil sie eine einseitige Verurteilung Israels und antisemitische Ausfälle befürchten. Eine ganze Reihe westlicher Staaten, darunter Italien und die Niederlande, ist ebenfalls nicht bei der Anti-Rassismus-Konferenz in Genf vertreten. In letzter Minute hat auch die Bundesrepublik ihre Teilnahme an der UN-Konferenz in Genf abgesagt.

Frühlingsfest in Ägypten

Strand in Alexandria, Ägypten
In Alexandria ist der Frühling eingekehrtBild: Marwa Shamy

Der Frühling ist da - und das ist für die Ägypter ein Grund zum Feiern. Da wird gesungen, getanzt und natürlich viel gegessen. Zum traditionellen Frühlingsfest am 20. April verzehren viele Ägypter gern "Fissikh" - eine Fisch-Spezialität der besonderen Art. Doch dieser leicht angefaulte Fisch bringt jedes Jahr hunderte von Ägyptern mit Magenverstimmungen ins Krankenhaus - und es kommt sogar gar nicht so selten vor, dass Menschen daran sterben.

Redaktion: Anne Allmeling