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Gesellschaft

Die Kohlehölle von Jharia

11. November 2017

Jeden Morgen macht sich Savitri Mahto auf den Weg zur Kohlemine. Stundenlang schuftet die 17-Jährige dort, um ihre Familie zu unterstützen. Der giftige Rauch zerstört Savitris Gesundheit, doch das Geld für einen Arztbesuch fehlt.

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In Jharia im indischen Bundesstaat Jharkhand leben rund 600.000 Menschen im Kohlerevier. Es ist das größte Kohleabbaugebiet Indiens und auch das Gebiet mit der größten Anzahl an Kohleflözbränden. Diese Feuer sind nicht nur lokal ein Problem - sie tragen auch erheblich zum Klimawandel bei, denn sie blasen gewaltige Mengen an Kohlendioxid in die Luft. Mitten in dieser verpesteten Luft arbeitet auch Savitri Mahto, erst anschließend geht sie zur Schule. DW-Reporterin Sonia Phalnikar hat sie begleitet. Die Kohlehölle von Jharia Eine Reportage von Sonia Phalnikar