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KonflikteDeutschland

Deutsch-palästinensische Hilfe für die Menschen in Gaza

Mehyeddin Hussein
31. Oktober 2025

Die fragile Waffenruhe im Gazastreifen hält. Doch die humanitäre Lage ist katastrophal, besonders für Kinder, Kranke und Verletzte. Deutsch-palästinensische Ingenieure und Ärzte organisieren mit großem Einsatz private Hilfe.

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Auch wenn es immer wieder zu Verstößen gegen die Waffenruhe kommt: Überwiegend schweigen die Waffen im Gazastreifen. Nach rund zwei Jahren Krieg, Zerstörung und Vertreibung fehlt es den Menschen in dem schmalen Küstengebiet an allem. Die humanitäre Not ist groß, vor allem leiden Kinder, Kranke und Verletzte.

Katastrophale humanitäre Lage

Neben Nahrungsmitten fehlen derzeit vor allem Antibiotika, Schmerzmittel und Medikamente für Krebspatienten. Benötigt werden aber auch Gehhilfen, Rollstühle und Prothesen. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben seit Kriegsbeginn mehr als 5.000 Menschen in Gaza Gliedmaßen verloren - darunter viele Kinder. Bezogen auf die Bevölkerungszahl gibt es inzwischen nirgendwo sonst so viele Kinder mit Amputationen.

Eine Gruppe deutsch-palästinensischer Ingenieure und Ärzte organisiert von Deutschland aus Hilfe für die Menschen im Gazastreifen. Khader Al Astal, ein deutsch-palästinensischer Ingenieur, leitet eine Hilfsaktion. Im aktuellen Krieg hat er 50 Angehörige verloren.

Die Waffenruhe muss halten

Gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten, weiteren Ingenieuren und einem Helfer vor Ort organisiert Al Astal die Hilfe. Die Initiative liefert medizinische Geräte, proteinreiche Nahrung, Rollstühle, Krücken und eine große Wasserentsalzungsanlage. Außerdem hilft sie beim Aufbau einer neuen Klinik. Zudem wird versucht, verletzte Kinder nach Deutschland zu holen.

Damit die Hilfe ankommt und weitergeht, kommt es vor allem auf eines an: Dass die Waffenruhe hält.