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Illegaler Handel mit bedrohten Tierarten in Peru

18. Juni 2019

Man muss nur wissen, wo man suchen muss. Auf Perus berüchtigtem Markt werden bedrohte Arten lebendig als Haustiere oder tot als Wildfleisch angeboten. Einige versuchen den Handel zu stoppen, bevor es zu spät ist.

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DW Global 3000 - Infofilm Wildtiere
Bild: DW/Tanja Blut

Wildtierhandel zerstört die Artenvielfalt in Peru

Tierheim Pilpintuwasi: 

Projektziel: Versorgung und Auswilderung geretteter Wildtiere, neue Wirtspflanzen für die 2000 bekannten Schmetterlingsarten des Amazonas finden, den seltenen und bedrohten roten Uakari schützen

Projektdurchführung: Führungen für Schüler, Studenten und Touristen über den illegalen Handel mit Tieren, Spendensammeln für das Aussetzen der Tiere in die Wildnis, Bewusstsein für den illegalen Handel schaffen

Amazon Rescue Center (Amazonas Auffangstation):

Projektziel: Wildtiere retten, versorgen und freilassen; Umweltbildung

Projektdurchführung: Versorgung illegal verkaufter Tiere in Gehegen mit dem Ziel, sie wieder in ihrer natürlichen Umgebung auszusetzen

Inmitten des Amazonas in Peru liegt eine Stadt mit rund 400.000 Einwohnern. Nach Iquitos führt keine Straße; wer dorthin kommen will, muss das Flugzeug oder das Boot nehmen. 

Die Menschen, die dort und in anderen Teilen des peruanischen Amazonas-Regenwaldes leben, dürfen jagen – aber nur für sich selbst und ihre Familien. Die kommerzielle Jagd ist verboten. Doch die Besucher des Marktes im Stadtteil Belén können alle möglichen Arten bedrohter Tiere kaufen – tot oder lebendig.

Das Tierheim Pilpintuwasi und die Naturschutzgruppe Amazon Rescue Center (CREA) kümmern sich um konfiszierte Tiere und bringen sie möglichst zurück in ihren natürlichen Lebensraum.

Ein Film von Tanja Blut