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USA: Meta plant Stellenabbau von rund 8000 Jobs

24. April 2026

Der Facebook- und Instagram-Konzern Meta will rund zehn Prozent seiner Belegschaft entlassen. Die Maßnahme betrifft etwa 8000 Mitarbeiter, zudem bleiben 6000 Stellen unbesetzt. KI soll es künftig richten.

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Logo | Meta Konzern
Wichtigste Marke des Meta-Konzerns: Facebook - neben Instagram und WhatsAppBild: Jens Büttner/dpa/picture alliance

Der Facebook- und Instagram-Mutterkonzern Meta will massiv Stellen abbauen. Am 20. Mai sollen rund zehn Prozent der Belegschaft entlassen werden, wie Meta den Mitarbeitern in einer internen E-Mail mitteilte. Das sind rund 8000 Beschäftigte. Außerdem sollen etwa 6000 derzeit freie Stellen nicht besetzt werden.

In der unter anderem vom Finanzdienst Bloomberg veröffentlichten E-Mail räumte Personalchefin Janelle Gale ein, dass den Mitarbeitern damit vier Wochen Ungewissheit bevorstünden. Allerdings habe man sich nach Leaks entschieden, die noch unfertigen Pläne schon jetzt in Grundzügen bekanntzugeben. 

Künstliche Intelligenz soll Menschen ersetzen

Gale begründete den Stellenabbau mit dem Ziel, "das Unternehmen effizienter zu führen und Investitionen auszugleichen". Meta investiert derzeit massiv in Künstliche Intelligenz (KI). In diesem Jahr rechnet Meta mit Investitionsausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar. Im Februar kündigte Meta etwa an, beim Chiphersteller AMD im großen Stil Grafikprozessoren zu kaufen, die in Rechenzentren für KI von zentraler Bedeutung sind.

Türkei Ankara 2025 | Mark Zuckerberg und Meta-Logo auf Smartphone und Bildschirm
Mark Zuckerberg, CEO von Meta, setzt auf KI statt auf MenschenBild: Arda Kucukkaya/Anadolu/picture alliance

Zum Jahreswechsel 2025/26 beschäftigte Meta nach eigenen Angaben insgesamt 78.865 Menschen. Ende 2022 hatte Meta bereits 11.000 Stellen abgebaut, gefolgt von 10.000 weiteren Stellen im März 2023. Zwischen Ende 2023 und Ende 2025 kamen dann wieder mehr als 11.000 Beschäftigte hinzu.

Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte bereits im Januar mögliche Einsparungen durch KI angedeutet. "Projekte, für die früher große Teams nötig waren, werden heute von einer einzigen sehr talentierten Person erledigt", sagte der 41-Jährige.

as/wa (afp, dpa, ap)

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