Die Einführung des Malaria-Impfstoffs zeigt Wirkung, während Afrika den Schutz ausweitet. In Uganda steigt ein Jahr nach dem Start des Impfprgramms im April 2025 die Impfquote bei Kindern unter fünf Jahren kontinuierlich. Gesundheitseinrichtungen melden weniger Malaria-Aufnahmen und -Todesfälle. Zugleich bleibt die Krankheit landesweit eine der häufigsten Todesursachen bei Kleinkindern.
Fortschritte im Kampf gegen Malaria
Gemeindenahe Gesundheitsteams spielen weiterhin eine zentrale Rolle an vorderster Front. Sie wirken Falschinformationen entgegen und ermutigen Familien, ihre Kinder impfen zu lassen. Ugandas Fortschritte spiegeln ähnliche Anstrengungen in ganz Afrika wider.
In Kenia zeigen Studien eine weiterhin hohe Akzeptanz des Malaria‑Impfstoffs bei Betreuungspersonen, besonders in Hochrisikogebieten. In Kamerun bestehen bei der landesweiten Einführung noch Herausforderungen. Erste Daten weisen jedoch auf einen Rückgang aller Klinikbesuche von Kindern unter fünf Jahren um 17 Prozent hin.