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KonflikteUkraine

Selenskyj: Neue Termine für Abu Dhabi-Gespräche

1. Februar 2026

Wolodymyr Selenskyj bestätigt die Verschiebung der Abu Dhabi-Verhandlungen auf kommende Woche. Unterdessen setzt Russland seine Angriffe fort. Zudem verstärkt die Ukraine Maßnahmen gegen missbräuchliche Starlink-Nutzung.

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Ukraine Kyjiw 2022 | Wolodymyr Selenskyj bei einer Pressekonferenz in U-Bahnhof am Unabhängigkeitsplatz
Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj gab die Verschiebung der Abu Dhabi-Friedensgespräche bekannt (Archivbild)Bild: Metin Aktas/AA/picture alliance

Ukraines Präsident Wolodymyr Selensky hat für kommende Woche neue Gespräche über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten angekündigt. "Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest – 4. und 5. Februar in Abu Dhabi", teilte er im Onlinedienst Telegram mit. Er habe einen entsprechenden Bericht seines Verhandlungsteams erhalten.

Trilaterale Gespräche - also zwischen ukrainischen und russischen Vertretern sowie US-Unterhändlern - hatte es vergangenes Wochenende bereits in Abu Dhabi gegeben. "Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt", teilte Selenskyj mit.

Vereinigte Arabische Emirate Abu Dhabi 2026 | Trilaterale Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine
Vergangene Woche hatte es die ersten trilateralen Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine in Abu Dhabi gegebenBild: UAE PRESIDENTIAL COURT/AFP

Ukrainer und Russen hatten für diesen Sonntag angekündigt, in Abu Dhabi ihre vor einer Woche nach langer Zeit begonnenen direkten Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges wieder aufzunehmen. Es war unklar, ob es dort zu einem Treffen kam. Der Kreml in Moskau und Selenskyj hatten den Termin zwar angekündigt, aber - wie vorige Woche - weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt genannt.

Russische Angriffe gehen unvermindert weiter

Trotz der eigentlich vereinbarten Waffenpause, sind bei russischen Angriffen auf die Ukraine nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mann und eine Frau seien in der Stadt Dnipro im Zentrum des Landes "infolge feindlicher Drohnenangriffe gestorben", teilte der Chef der örtlichen Militärverwaltung, Olexandr Ganscha, bei Telegram mit. Durch den Drohnenangriff seien ein Gebäude in Brand geraten sowie zwei weitere Wohnhäuser und ein Auto beschädigt worden.

Ukraine Saporischschja 2026 | Rettungskräfte in Entbindungsklinik nach russischem Drohnenangriff
In Saprischschja traf eine russische Drohne ein EntbindungskrankenhausBild: Stringer/REUTERS

Im südukrainischen Saporischschja wurden derweil bei einem Angriff der russischen Streitkräfte eine Entbindungsklinik getroffen und mindestens sechs Menschen verletzt, wie der Regionalgouverneur Iwan Fedorow mitteilte. Auch auf die südliche Region Cherson flog die russische Armee einen Angriff. Behördenangaben zufolge wurde dabei eine 59-jährige Frau schwer verletzt.

Neue Vereinbarung mit Elon Musk wegen der Starlink-Nutzung 

Unterdessen arbeitet die ukrainische Regierung an einem System, das gewährleisten soll, dass auf ukrainischem Staatsgebiet ausschließlich autorisierte Starlink‑Internetterminals in Betrieb sind. Das teilte Verteidigungsminister Mychajlo Fjodorow in Kyjiw mit.

Logo | Starlink
Elon Musk soll verhindern, dass Russland Starlink für seine Zwecke nutztBild: rokas91/Depositphotos/IMAGO

Die Erklärung wurde einige Tage nach der Ankündigung veröffentlicht, dass die Ukraine mit Elon Musks Firma SpaceX zusammenarbeitet. Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist, Russland daran zu hindern, Starlink für die Steuerung von Drohnen zu benutzen. Fjodorow fügte außerdem hinzu, dass alle Geräte, die nicht geprüft und bestätigt sind,  ausgeschaltet würden.

as/pg (dpa, afp, rtr, ap)

Redaktionsschluss 17.30 Uhr (MEZ). Dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert!