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Insekten retten statt vernichten: Geschäftsmodell neu denken

22. November 2025

Ein Hersteller von Insektenbekämpfungsmitteln wirbt dafür, seine Produkte nicht zu benutzen und stattdessen Insekten zu retten. Ein Widerspruch?

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Seit 1990 sind in Deutschland rund drei Viertel der fliegenden Insekten verschwunden. Schuld daran sind die industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestiziden, eine zunehmende Bebauung, Lichtverschmutzung und der Klimawandel. All das zerstört den Lebensraum von Insekten. Dabei brauchen wir sie unbedingt für das ökologische Gleichgewicht und damit letztlich für das Überleben der Menschheit.

Trotzdem mögen die meisten Menschen keine Insekten, vor allem dann nicht, wenn sie bei ihnen zu Hause summen und krabbeln. Für den Kampf gegen die Plagegeister steht ihnen ein ganzes Arsenal an Produkten zur Verfügung. Viele beinhalten Gifte.

Solche Insektenvernichtungsmittel werden beispielsweise in dem Unternehmen von Hans-Dietrich Reckhaus produziert. Dabei ist Reckhaus gleichzeitig der Meinung, dass jede lebende Fliege zählt. Und so setzt er sich seit über zehn Jahren für den Schutz von Insekten ein. Wie passt das zusammen? 

Haben Sie ein Thema, das Sie schon lange interessiert? Oder eine spannende Persönlichkeit, die Sie gerne einmal in unserem Podcast hören würden? Dann schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@dw.com

Redakteurin am Mikrofon: Insa Wrede
Technik: Simon Berkhahn

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Insa Wrede, DW-Mitarbeiterin
Insa Wrede Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion
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