1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen
KonflikteKuba

Kann Kuba ohne die Hilfe aus Venezuela überleben?

Alexa Meyer
15. Januar 2026

Die kommunistisch geführte Regierung Kubas ist seit Jahrzehnten auf massive Hilfe ihres ölreichen südamerikanischen Verbündeten angewiesen. Diese Unterstützung ist entscheidend, um das Überleben der Insel zu sichern.

https://p.dw.com/p/56nKH

Kuba leidet seit Jahren unter Stromausfällen und Treibstoffmangel, verschärft durch marode Kraftwerke. Die Lage könnte sich weiter zuspitzen, da die USA versuchen, Venezuelas Ölversorgung zu kontrollieren. Venezuela liefert bislang rund 35.000 Barrel Öl täglich an Kuba, im Gegenzug entsendet Kuba medizinisches und militärisches Personal. Ein Wegfall dieser Unterstützung würde die Energiekrise und die ohnehin schwierigen Lebensbedingungen auf der Insel deutlich verschärfen.

Lebensmittel- und Medikamentenknappheit

Die Bevölkerung kämpft bereits mit Lebensmittel- und Medikamentenknappheit, was zu Mangelernährung und Sorgen um die Gesundheit führt. Ökonomen warnen vor einem möglichen wirtschaftlichen Stillstand, sollte die venezolanische Hilfe ausfallen. Dennoch gibt es Hoffnung auf Unterstützung durch andere Länder wie China und Russland. Auch Mexiko signalisiert Bereitschaft, sich als Energielieferant zu positionieren, obwohl derzeit keine zusätzlichen Öllieferungen erfolgen.