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Russlands Einfluss in Venezuela bröckelt

Nicholas Counter
14. Januar 2026

Milliarden Dollar für Waffen, doch keine Hilfe: Russland konnte weder Venezuela noch Syrien schützen. Experten sehen darin Risiken - und Chancen für Putins Strategie.

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Nach dem Angriff der USA auf Venezuelas Hauptstadt Caracas und der Entführung von Präsident Nicolás Maduro zeigte sich, dass Russlands milliardenschwere Waffenlieferungen und Verteidigungspakte Venezuela nicht schützen konnten. Ähnlich scheiterte Moskau bereits 2024 daran, den syrischen Diktator Baschar al-Assad zu stützen.

Strategische Chance für Russland?

Experten sehen darin weniger eine Schwächung Wladimir Putins, sondern eine strategische Chance: Während die USA in Lateinamerika und im Nahen Osten gebunden sind, kann Russland in der Ukraine freier agieren. Wirtschaftlich bleibt der Verlust Venezuelas vorerst symbolisch, doch Russlands Einfluss und Image in der Region geraten unter Druck.

Nicholas Counter DW.Journalist